Roland Glassl, Viola
Roland Glassl hat als Preisträger vieler nationaler wie internationaler Wettbewerbe auf sich aufmerksam gemacht. Dabei ragt vor allem sein 1. Preis – als erster Deutscher überhaupt - beim „LIONEL TERTIS INTERNATIONAL VIOLA COMPETITION“ in England heraus, bei dem ihm zusätzlich auch der „Peter Schidlof Prize“ für den Finalisten mit dem schönsten Ton verliehen wurde. Weitere Erfolge waren u.a. der Gewinn des 1. INTERNATIONEN VIOLA WETTBEWERBES in Wien, der 2. Preis beim „Primrose International Viola Competition“ in Guelph/Kanada, der 1. Preis beim Viola-Wettbewerb der Deutschen Viola-Gesellschaft in Celle, sowie der 1. Preis beim „Washington International Competition for strings“.
Diese Erfolge führten zu Konzerten in Deutschland, USA, Kanada, Italien und England, einschließlich seines Solodebüts in der Wigmore Hall in London mit seiner Pianistin Shao-Yin Huang. Als Kammermusikpartner spielt er mit Künstlern wie Leon Fleischer, Miriam Fried, Michael Tree, Walter Nothas, Atar Arad, Shigeo Neriki, Hariolf Schlichtig und dem Avalon String Quartet.
Roland Glassl erhielt ebenso Einladungen zu führenden Festivals, wie „Ravinia Festival“ in Chicago/USA, „Chamber Music Interntional“ in Dallas/USA, „Caramoor Festival“ in New York, „Musica Riva Festival“ in Riva del Garda/Italien und „Open Chamber Music Festival“ in Prussia Cove/England. Von 2003 bis 2004 unterrichtete er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Seit 2004 ist er Nachfolger von Tabea Zimmermann als Professor für Viola an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M.
Der 1972 in Ingolstadt geborene Musiker stammt aus einer Geigenbauerfamilie und spielt auf einem Instrument seines Vaters, 1998 gebaut. Den ersten Violinunterricht erhielt er ebenso bei seinem Vater, später dann bei Gerhard Seitz in München. Von 1992 an studierte er an der Musikhochschule München bei Prof. Ana Chumachenco, wo er 1996 sein Diplom mit Auszeichnung erhielt. Schon während des Studiums hat ihn die außerordentliche Klangvielfalt der Viola fasziniert und so hat er sich entschieden nach ersten Anregungen durch Thomas Riebl, Roland Metzger und Hariolf Schlichtig, sich ganz der Viola zu widmen. Wesentlich geprägt wurde sein Spiel durch das anschließende Studium bei Atar Arad an der Indiana University in Bloomington/USA, wofür ihm vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ein Stipendium zugesprochen wurde. Nach Abschluß des Studiums mit dem „Artist Diploma“, hat sich Roland Glassl entschlossen zurück nach Deutschland zu kommen, um dort sowohl kammermusikalisch - im Mandelring Quartett sowie im Trio Charolca- , wie auch solistisch aktiv zu sein.
